Internetbetrug: Polizei verhaftet Abzockerbande

Laut neuesten Meldungen der Nachrichtenagenturen und Security-Portale hat die Bundespolizei einer Betrügerbande das Handwerk gelegt. Die Bandenmitglieder die während der bundesweiten Razzia festgenommen wurden haben mit gefakten Onlineshops wohl über 100.000 Kunden geprellt und dabei einen Schaden in Höhe vom zweistelligen Millionen Bereich verursacht.

Die Täter, die aus sieben Männern und Frauen im Alter zwischen 20 und 39 Jahren bestehen, haben im Internet in verschiedenen seriös wirkenden Onlineshops Waren gegen Vorkasse angeboten. Die Waren gingen hierbei von Klamotten, über Goldbarren bis hin zu technischen Geräten. Die von den Kunden im Shop bestellten Waren und ordnungsgemäß per Vorkasse bezahlten waren wurden allerdings nie geliefert.

Dieser erneute Fall von Internetbetrug sprengt alle bisher bekannten Fälle von Kundenabzocke. Die bisher dagewesenen Fälle von Abzocke im Internet wirken dagegen beinahe verschwindend gering. Gegen alle während der Büro und Wohnungsdurchsuchungen festgenommenen Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen.

Die kriminelle Bande ging sehr ausgeklügelt vor, so verwendeten sie ausschließlich Firmendaten von wirklich existierenden Unternehmen, um ihren gefälschten Onlineshops zu erstellen. Daher schöpften die meisten Kunden keinen Verdacht. Selbst sehr vorsichtige Kunden fielen auf die Betrügereien rein, da auch gefälschte Anwaltsseiten erstellt wurden, um eine Art Treuhandservice vorzutäuschen.

Den Geldtransfer wickelten die Betrüger über sogenannte bezahlte Finanzagenten ab. Hierüber wurde das Geld auf ausländische Konten transferiert, ohne das die Bande ein eigenes deutsches Konto für den Empfang der Zahlungen nutzen mussten. Aufgrund ihrer Tätigkeit als Finanzagent sollen sich wohl noch rund 1000 Menschen der leichtfertigen Geldwäsche schuldig gemacht haben.

An das Geld kam die Bande mit Hilfe sogenannter Finanzagenten, die ihre Konten zur Verfügung stellten. Rund 1000 Menschen sollen sich so zumindest der leichtfertigen Geldwäsche schuldig gemacht haben. Die Ermittlungen in diesem Betrugsfall werden laut LKA wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da der Fall sehr komplex und groß ist.

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